Vortrag HMF – Strategien der Partizipation

HMF

Partizipative Strategien und deren räumlich-mediale Übersetzung im musealen
Kontext

Im Gegensatz zur statisch, monologen Wissensvermittlung in tradierten Ausstellungsformaten
rückt in partizipativen Ausstellungsformaten der dialogische Prozess in den Vordergrund.
Wie lässt sich dieser Prozess für alle Beteiligten konstruktiv gestalten und
welche Möglichkeiten, zur Förderung des Dialogs und der Interaktion, sind im musealen
Kontext realisier- bzw. umsetzbar?
Um sich diesen Fragen anzunähern werden im ersten Teil des Vortrages deskriptiv, aktuell
praktizierte partizipative Strategien sozialer Interaktionsmodelle aufgezeigt. Mögliche
partizipative Modelle für die publikumsorientierte Museums- bzw. Ausstellungsarbeit dargestellt
und die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Zusammenspiel von Autor,
Publikum und Institution, erörtert.
Anhand von, in Museen praktizierten Einbindungsstrategien bzw. -methoden, werden
im zweiten Teil des Vortrages, sowohl die eingesetzten Kommunikations- und Handlungsstrukturen,
als auch deren räumlich, mediale Umsetzung untersucht. Des weiteren
wird der Fragestellung nachgegangen, in welcher Form sich die vorgestellten Einbindungsstrategien
von tradierten Ausstellungsformaten ablösen bzw. unterscheiden. Dabei
rücken folgende Themenbereiche ins Zentrum der Betrachtung: User-generated-content,
die Ablösung der KuratorInnen als alleinige ExpertInnen und die daraus resultierenden
Konsequenzen bezüglich des infrastrukturellen Konzeptes des Museums.
Sabine Jank, 2010



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.